Im Gedenken bleibt Wirkung. Würdevoll, behutsam und persönlich.
Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, suchen viele Angehörige nach einer Form, das Andenken nachhaltig zu bewahren. Eine Trauerspende statt Blumen oder Kränzen ist eine würdevolle Möglichkeit, die Werte und Anliegen des Verstorbenen in die Zukunft zu tragen. Wir richten Ihnen eine persönliche Gedenkseite ein, sammeln die Spenden zentral und übergeben am Ende einen würdigen Bericht an die Familie. Jede Spende wird einzeln quittiert, und die gesamte Abwicklung ist für Sie kostenfrei.
Diese Seite erklärt den Ablauf, gibt Formulierungshilfen für Trauerkarten und Anzeigen und beantwortet die häufigsten Fragen. Wenn Sie eine andere Form der Anlassspende suchen, besuchen Sie unsere Übersichtsseite Anlassspende.
Wir wissen, dass dies eine schwere Zeit ist. Deshalb halten wir den Prozess so einfach wie möglich. Drei Schritte führen von der ersten Idee zur fertigen Gedenkseite. Auf Wunsch übernehmen wir den vollständigen Aufbau und stimmen jedes Detail mit Ihnen ab. Wir arbeiten dabei eng mit Bestattungshäusern zusammen und können die Gedenkseite auch direkt in die Trauermappe integrieren.
Sie melden sich telefonisch oder per E-Mail. Eine Bestattungsleitung kann das auch in Ihrem Namen übernehmen. Wir besprechen Name, Geburtsdatum, Sterbedatum und (auf Wunsch) ein paar persönliche Worte oder ein Foto. Dieser erste Kontakt dauert in der Regel nicht länger als zehn Minuten.
Innerhalb von 24 Stunden steht eine würdige Gedenkseite mit Spendenformular bereit. Den Link teilen Sie in der Traueranzeige, in der Trauerkarte oder per Messenger mit allen, die kondolieren möchten.
Vier bis sechs Wochen nach der Beerdigung erhalten Sie einen persönlichen Abschlussbericht: Gesamtsumme, Anzahl der Spenden, Verwendungszweck und (auf Wunsch) eine Liste der Spendenden, damit Sie sich bedanken können. Auf Wunsch erstellen wir auch Dankeskarten im Namen der Familie.
Viele Angehörige fragen sich, wie sie den Wunsch nach einer Trauerspende statt Blumen formulieren sollen. Wir stellen Ihnen drei einfühlsame Vorlagen zur Verfügung, die Sie übernehmen oder anpassen können. Alle Texte sind respektvoll formuliert und lassen niemandem das Gefühl, etwas tun zu müssen. Sie können die Vorlagen auch kombinieren oder uns bitten, einen individuellen Text für Ihre Situation zu formulieren.
„Statt freundlich zugedachter Blumen bitten wir um eine Spende an die Autismus-Stiftung. Der Verstorbene engagierte sich für Menschen im Autismus-Spektrum. Spendenkonto: IBAN angeben, Stichwort ‚Name des Verstorbenen‘.“
„Wer dem Andenken an [Name] etwas Bleibendes schenken möchte, ist eingeladen, an die Autismus-Stiftung zu spenden. Es war ein Anliegen, das ihm sehr am Herzen lag. Spendenseite: Link einfügen.“
„Anstelle von Blumen und Kränzen bitten wir im Namen des Verstorbenen um eine Spende für die Autismus-Stiftung. Über jede Zuwendung freut sich die Familie. Spendeninfo finden Sie auf [Link].“
Trauer ist persönlich, und so unterschiedlich sind auch die Spendenaktionen. Drei Beispiele aus dem Stiftungsalltag zeigen, wie würdevoll und wirkungsvoll Trauerspenden sein können.
Lisa und ihre Geschwister entscheiden sich nach dem Tod der Mutter für eine Trauerspende. Die Mutter hatte sich jahrelang ehrenamtlich für autistische Kinder engagiert. Ergebnis: 3.200 Euro fließen in die Frühförderung. Die Familie erhält einen handsignierten Bericht mit einem persönlichen Dankesschreiben des Vorstands.
Johanna verliert ihren Mann nach langer Krankheit. Statt Blumen sammeln Familie und Freunde für die Autismus-Stiftung, weil das Enkelkind im Spektrum lebt. Ergebnis: 5.800 Euro für ein Wohnprojekt, in dem das Enkelkind später leben könnte.
Peter verliert einen langjährigen Geschäftsfreund. Über die Trauerseite kommen 12.400 Euro zusammen, die in eine Forschungsförderung fließen. Peter selbst stockt den Betrag privat auf. Eine Würdigung erscheint im Tätigkeitsbericht.
In der Regel die nächsten Angehörigen, häufig auch die Bestattungsleitung im Namen der Familie. Es ist keine besondere rechtliche Voraussetzung notwendig. Auf Wunsch arbeiten wir auch mit Bestattungshäusern direkt zusammen.
Das ist kein Hindernis. Manche Familien wählen die Autismus-Stiftung, weil ein Enkel oder ein anderer Angehöriger im Spektrum lebt, andere aus persönlicher Verbundenheit zur Sache. Jede Trauerspende ist willkommen, unabhängig vom Anlass.
Ja. Jede einzelne Spende wird verbucht, jede spendende Person erhält automatisch eine Spendenquittung. Die Familie selbst sieht nur die Gesamtsumme und (auf Wunsch) eine Spenderliste, nicht aber die Einzelbeträge.
Die Gedenkseite bleibt mindestens sechs Monate aktiv. Danach können wir sie auf Wunsch der Familie dauerhaft als Erinnerungsseite bestehen lassen oder archivieren. Die Entscheidung liegt vollständig bei den Angehörigen.
Ja, viele Bestattungshäuser nehmen den Kontakt in Ihrem Namen auf. Wir arbeiten regelmässig mit Bestattungsunternehmen zusammen und stellen bei Bedarf Informationsmaterial für die Trauermappe bereit. Die Familie muss sich in dieser schweren Zeit um nichts Organisatorisches kümmern.
Ja. Sie können angeben, wofür die Trauerspende verwendet werden soll, zum Beispiel für Frühförderung, Wohnprojekte oder Forschung. Wir respektieren diesen Wunsch und berichten im Abschlussbericht über die konkrete Verwendung.
Trauerspenden sind eine von mehreren Möglichkeiten, im Gedenken an einen Menschen Gutes zu tun. Auch eine testamentarische Verfügung oder eine Namenszustiftung können das Andenken dauerhaft bewahren.
Anlassspende-Übersicht | Geburtstagsspende | Spendenübersicht | Zustiftung als Vermächtnis | Stiften per Testament
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