Von der Gründungsidee bis zur etablierten Stiftung: Zeitstrahl, Meilensteine und der Blick in die kommenden Jahre.
Die Wurzeln der Autismus-Stiftung reichen bis in die 1970er Jahre zurück, als der spätere Gründungsstifter Walter Wagner mit anderen Eltern den ersten Regionalverband für autistische Menschen in Nordhessen gründete. Aus diesem jahrzehntelangen Engagement entstand 2005 die Autismus-Stiftung. Diese Seite zeigt die wichtigsten Meilensteine als Zeitstrahl.
Den Auslöser hinter der Stiftungsgründung beschreiben wir auf der Seite Wo kommen wir her. Mehr zur Person des Gründers lesen Sie auf der Seite Walter Wagner. Aktuelle Projekte und Schwerpunkte finden Sie unter Was wir tun.
Bevor die Stiftung entstand, gab es Jahrzehnte gelebter Selbsthilfe und Verbandsarbeit. Diese Vorgeschichte ist die Grundlage für alles, was später folgte.
Walter Wagner gründet mit anderen Eltern den Regionalverband „Hilfe für das autistische Kind Kassel-Göttingen“, den heutigen Regionalverband Nordhessen. Erstes klares Ziel: bessere Lebensbedingungen und mehr Verständnis für autistische Menschen.
Der Verband wächst, baut Beratungsangebote auf und vernetzt Familien in der Region. Walter Wagner ist erster Vorsitzender und prägt die Verbandsarbeit über Jahrzehnte mit christlich motivierter Nächstenliebe und praktischem Engagement.
Aus der Erfahrung mit dem Regionalverband reift die Erkenntnis, dass eine Stiftung mit eigenem Kapitalstamm langfristigere Wirkung entfalten kann als reine Mitgliederstrukturen. Erste Vorgespräche zur Errichtung einer Stiftung beginnen.
Mit der formalen Errichtung der Stiftung im Jahr 2005 begann eine neue Etappe. Aus der ursprünglichen Verbandsarbeit wurde eine eigenständige Institution mit Kapitalstamm und langfristiger Perspektive.
Die Autismus-Stiftung wird als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts errichtet. Anerkennung der Gemeinnützigkeit, Berufung des Stiftungsrats, erste Spenden und Zustiftungen treffen ein.
Aufbau eigener Beratungsangebote, erste Veröffentlichungen zu Behindertentestament und Eingliederungshilfe, Aufbau eines Netzwerks aus Notarinnen, Anwältinnen und Beratenden für rechtssichere Empfehlungen.
Vergabe erster Forschungsstipendien zu Frühdiagnostik und Lebensqualität. Beginn der Förderung von Wohnprojekten gemeinsam mit etablierten Trägern wie der Lebenshilfe.
In den letzten Jahren hat sich die Stiftung zu einer etablierten Anlaufstelle entwickelt. Mit dem Tod des Gründers im Jahr 2025 hat sich zudem ein klarer Generationswechsel vollzogen.
Ausbau der digitalen Beratung, Veröffentlichung kostenfreier E-Books, Aufbau einer Online-Plattform mit Checklisten und Vorlagen für Familien. Erster ausführlicher Wirkungsbericht und Anerkennung mit Spendensiegeln.
Gründungsstifter Pfarrer i. R. Walter Emil Karl Wagner verstirbt im Alter von 88 Jahren. Sein Vermächtnis lebt in der täglichen Arbeit der Stiftung weiter. Nachfolge im Vorstand: Johannes Schatt, der die Stiftung als alleiniger Vorstand fortführt.
Ziel ist eine deutliche Erweiterung des Stiftungskapitals durch Zustiftungen und Vermächtnisse. Damit sollen Beratung, Wohnprojekte und Forschungsförderung dauerhaft auf eine breitere Basis gestellt werden.
Auslöser waren Lücken in Beratung, Vorsorge und Wohnen für Menschen im Autismus-Spektrum und ihre Familien, die sich in der jahrzehntelangen Verbandsarbeit immer wieder zeigten. Die ausführliche Motivation lesen Sie auf der Seite Wo kommen wir her.
Initiator war Pfarrer Walter Wagner, der bereits in den 1970er Jahren den Regionalverband mitgegründet hatte. Mehr zur Person finden Sie auf der Seite Walter Wagner.
Der Regionalverband Nordhessen und die Autismus-Stiftung sind eigenständige Organisationen mit gemeinsamer Wurzel. Sie ergänzen sich: der Verband mit Mitgliederstrukturen vor Ort, die Stiftung mit Kapitalstamm und langfristiger Förderung.
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