Wo Sie als erstes ansetzen können

Hilfe finden ist oft der schwierigste erste Schritt. Diese Seite gibt eine kurze Orientierung, welche Anlaufstelle für welche Situation passt, plus den Zugang zu unserem Verzeichnis mit über 6.400 Einrichtungen.

Diagnose-Anlaufstellen

Sozialpädiatrische Zentren für Kinder, Universitätsambulanzen für Erwachsene. Auf unserer Diagnose-Pfad-Seite finden Sie die fünf Schritte vom Verdacht zur Klarheit.

Therapie und Förderung

Autismus-Therapiezentren, ergotherapeutische und logopädische Praxen mit Autismus-Schwerpunkt. Unser Verzeichnis filtert nach Region.

Beratung und Begleitung

EUTB-Beratungsstellen, Regional­verbände, Selbsthilfegruppen. Plus unsere kostenlose Erstberatung über das Kontaktformular.

Drei typische Lebenssituationen

Wer aktuell nach Hilfe sucht, kommt meist aus einer dieser drei Situationen. Klicken Sie sich zum passenden Pfad.

Ich vermute Autismus bei meinem Kind

Erste Schritte: Kinderarzt-Termin, Überweisung an SPZ oder Spezialambulanz. Konkrete Anlaufstellen nach Bundesland. Diagnose Kind →

Ich vermute Autismus bei mir selbst

Erste Schritte: AQ-10-Selbsttest, Hausarzt-Überweisung, Spezialambulanz. Plus späte Diagnose ist sinnvoll. Diagnose Erwachsene →

Ich suche Beratung für meine Familie

Erste Schritte: kostenlose Stiftungs-Beratung, EUTB-Stelle vor Ort, Selbsthilfegruppe. Konkrete Vermittlung. Beratung anfragen →

Über 6.400 Einrichtungen bundesweit

Unser Verzeichnis enthält Therapiezentren, Beratungsstellen, Sozialpädiatrische Zentren, Wohneinrichtungen und Werkstätten in ganz Deutschland. Filterbar nach Bundesland, Kategorie und Zielgruppe.

Direkt zur Verzeichnis-Übersicht oder zum Schnelleinstieg nach Bundesland:

Verzeichnis-Übersicht

Alle Einrichtungen mit Filter und Sortierung nach Region und Kategorie. Zum Verzeichnis →

Diagnostik nach Bundesland

Kuratierte Anlaufstellen für die Erst-Diagnostik in allen sechzehn Bundesländern.

Selbsthilfegruppen-Hub

Regionale und überregionale Gruppen für Betroffene und Angehörige. Selbsthilfegruppen →

Wie Sie sich auf das Erstgespräch vorbereiten

Wer gut vorbereitet zum Erstgespräch kommt, beschleunigt den Weg und bekommt fundiertere Antworten. Diese drei Punkte helfen.

Eigene Beobachtungen

Notieren Sie konkrete Beispiele aus dem Alltag: Was fällt auf? Seit wann? Wie reagiert das Umfeld? Konkrete Sätze und Situationen sind wertvoller als allgemeine Beschreibungen.

Vorbefunde sammeln

Frühere ärztliche Diagnosen, Therapieberichte, Kita- oder Schul-Berichte. Bei Erwachsenen-Diagnostik auch Kindheits-Zeugen-Berichte, falls verfügbar.

Eigene Fragen

Was möchten Sie konkret klären? Schreiben Sie 3 bis 5 Fragen vorab auf. Beim Termin ist meist weniger Zeit als gedacht, eine Liste hilft.

Antworten auf die häufigsten Fragen

Wo finde ich eine Diagnostikstelle in meiner Nähe?

Über unser Verzeichnis mit über 6.400 Einrichtungen, filterbar nach Bundesland. Für Kinder sind Sozialpädiatrische Zentren der wichtigste Einstieg, für Erwachsene universitäre Spezialambulanzen. Wartezeiten liegen bei 6 bis 18 Monaten.

Wie schnell bekomme ich einen Beratungstermin bei der Stiftung?

Unsere kostenfreie Erstberatung kann meist innerhalb von 1 bis 2 Wochen stattfinden. Sie reichen über das Kontaktformular eine kurze Beschreibung Ihrer Situation ein, wir antworten in der Regel binnen drei Werktagen.

Übernimmt die Krankenkasse die Therapie?

Therapie-Kosten werden je nach Setting von verschiedenen Trägern übernommen: gesetzliche Krankenkasse für Heilmittel, Sozialamt für Eingliederungshilfe nach SGB IX, Schulamt für Schul-Assistenz. Die Antragstellung ist komplex, eine Beratung lohnt sich.

Was tun, wenn die Wartezeit für Spezialambulanz zu lang ist?

Drei Optionen: privatärztliche Diagnostik (kostenpflichtig, schneller), niedergelassene Psychiater mit Autismus-Schwerpunkt, oder parallel zur Wartezeit die Stiftungsberatung nutzen, um die Vorbereitung zu strukturieren.

Welche Anlaufstelle für AuDHD und Spätdiagnose?

Für die Kombination Autismus plus ADHS (AuDHD) sind spezialisierte Praxen wichtig. Auf unserer AuDHD-Erwachsene-Seite finden Sie Anlaufstellen mit Erfahrung bei der Doppeldiagnose, plus Hinweise zur Behandlungs-Logik.

Vertiefung

Verzeichnis

Alle Einrichtungen bundesweit. Mehr erfahren →

Förderwege für Familien

Hilfsmittel, Therapie, Studium, Wohnen. Mehr erfahren →

Selbsthilfegruppen

Peer-Communities. Mehr erfahren →

Sie suchen eine konkrete Anlaufstelle? Wir hören zu.

Beratung anfragen