Die Autismus-Stiftung: Wer wir sind, was wir bewegen

Die Autismus-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen im Autismus-Spektrum und ihre Familien die Unterstützung, Beratung und Anerkennung erhalten, die sie verdienen. Dafür fördern wir Projekte in Beratung, Wohnen, Bildung und Forschung, geben verständliche Informationen heraus und vernetzen Familien, Fachkräfte und Verbände in ganz Deutschland.

Diese Seite gibt Ihnen einen kompakten Überblick: Wer wir sind, was uns leitet, wie wir arbeiten und wohin Sie sich bei konkreten Anliegen wenden können. Detaillierte Informationen zu unserer Mission, unseren Projekten, unserer Wirkung und unserem Team finden Sie auf den verlinkten Unterseiten.

Die Stiftung wurde 2005 in Kassel gegründet und ist seitdem stetig gewachsen. Heute betreuen wir ein Einrichtungsverzeichnis mit über 6.400 Adressen, beraten Familien bundesweit zu Vorsorge und Nachlassplanung und fördern Projekte in Beratung, Wohnen, Bildung und Forschung. Unsere Arbeit wird ausschliesslich durch Spenden, Zustiftungen und Fördermitgliedschaften finanziert.

Kurzportrait in vier Eckdaten

Damit Sie sich schnell orientieren können, fassen wir das Wichtigste über die Stiftung in vier kompakten Eckdaten zusammen. Vertiefende Informationen zu Geschichte, Satzung und Vorstand finden Sie auf den entsprechenden Unterseiten.

Rechtsform

Rechtsfähige gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts, anerkannt durch das Regierungspräsidium Darmstadt. Steuerlich begünstigt nach Paragraf 52 AO. Spenden und Zustiftungen sind in vollem Umfang absetzbar. Die Stiftungsaufsicht liegt beim Regierungspräsidium Kassel.

Stiftungszweck

Förderung der Hilfe für Menschen im Autismus-Spektrum, ihrer Angehörigen und der wissenschaftlichen Forschung zu Autismus. Der vollständige Wortlaut steht in der Satzung.

Vorstand

Sieben ehrenamtliche Vorstandsmitglieder leiten die Stiftung. Aufsicht durch das Regierungspräsidium Kassel und einen unabhängigen Stiftungsrat. Alle Mitglieder kennenlernen

Finanzen und Transparenz

Wir tragen das Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ). Die Verwaltungskostenquote liegt bei rund 8 Prozent. Jahresabschluss und Wirkungsbericht veröffentlichen wir jährlich auf der Transparenzseite. Jeder gespendete Euro wird dokumentiert und nachverfolgt.

Sie möchten uns persönlich kennenlernen? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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Wofür wir stehen: drei Leitlinien

In allem, was wir tun, leiten uns drei Grundsätze. Sie prägen unsere Sprache, unsere Programme und unsere Beziehungen zu Familien, Stifterinnen und Stiftern, Partnerorganisationen und der Öffentlichkeit. Diese Leitlinien sind nicht nur Worte, sie bestimmen konkret, wie wir Projekte auswählen, wie wir berichten und wie wir mit Anfragen umgehen.

Respekt vor Neurodiversität

Wir verstehen Autismus nicht als Defizit, sondern als eigenständige Variante menschlichen Erlebens. Diese Haltung bestimmt, wie wir reden, wie wir Programme gestalten und wie wir mit Menschen im Spektrum zusammenarbeiten, gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Dieser Grundsatz gilt auch für unsere Sprache: Wir sprechen von Autismus-Spektrum, nicht von Störung.

Wirkung statt Selbstzweck

Jede Aktivität misst sich an der Frage: Was bewirkt sie konkret im Alltag betroffener Familien? Wir bevorzugen Projekte mit messbarem Nutzen vor schönen Auftritten und investieren konsequent in Qualität, nicht in Selbstdarstellung. Jedes geförderte Projekt wird mit klaren Zielen und Erfolgskriterien vereinbart.

Transparenz als Selbstverständlichkeit

Geld, das uns anvertraut wird, gehört offengelegt. Mittelherkunft, Mittelverwendung und Wirkung dokumentieren wir öffentlich. Wer wissen will, was mit seiner Spende passiert, soll es einfach nachlesen können, ohne nachfragen zu müssen. Unser jährlicher Wirkungsbericht steht allen Interessierten frei zur Verfügung.

Drei Wege, uns zu unterstützen

Unsere Arbeit wird ausschließlich durch Spenden, Zustiftungen und Fördermitgliedschaften finanziert. Drei beispielhafte Wege zeigen, wie unterschiedlich Engagement aussehen kann.

Lisa, 42: schnell und digital

Lisa lebt mit ihrer Tochter im Spektrum-Alltag und unterstützt monatlich mit einer Dauerspende. Für sie zählt: schnelle Online-Abwicklung, klare Quittung, kein Papierkram. Dauerspende einrichten

Johanna, 68: persönlich und langfristig

Johanna sorgt sich um die Zukunft ihres erwachsenen Sohnes. Sie hat ein Behindertentestament aufgesetzt und uns testamentarisch bedacht. Ihr Wunsch: persönliche Beratung und Vertrauen. Stiften per Testament

Peter, 72: nachhaltig und sichtbar

Peter hat eine Namenszustiftung zu Ehren seines Enkelkindes gegründet. Für ihn zählt dauerhafte Wirkung und ein sichtbares Vermächtnis. Namenszustiftung erfahren

Häufige Fragen über die Stiftung

Wie kann ich Sie erreichen?

Telefonisch zu den auf der Kontaktseite genannten Zeiten, per E-Mail rund um die Uhr (Antwort innerhalb von ein bis zwei Werktagen) oder per Post. Auf Wunsch vereinbaren wir auch persönliche Gespräche in unseren Räumen in Kassel, bei Ihnen vor Ort oder per Videokonferenz. Alle Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Welche Beratung bieten Sie kostenfrei an?

Wir beraten kostenfrei und vertraulich zu Behindertentestament, Eingliederungshilfe, Wohn- und Lebensformen sowie zu rechtlichen Fragen rund um Erbschaft und Vorsorge. Termine nach Vereinbarung, telefonisch, per Video oder vor Ort.

Sind Sie bundesweit tätig?

Ja, wir sind bundesweit tätig und arbeiten eng mit regionalen Partnerverbänden wie Lebenshilfe, BVKM und den Kassenärztlichen Vereinigungen zusammen. Mehr dazu auf der Seite Was wir tun.

Wie wird die Stiftung finanziert?

Ausschliesslich durch Spenden, Zustiftungen und Fördermitgliedschaften. Wir erhalten keine staatlichen Zuschüsse und sind unabhängig von Wirtschaftsinteressen. Das sichert unsere Unabhängigkeit und ermöglicht uns, frei über Mittelverwendung und Projektauswahl zu entscheiden.

Wie kann ich die Stiftung unterstützen?

Es gibt viele Wege: eine einmalige Spende, eine Dauerspende, eine Fördermitgliedschaft, eine Zustiftung oder eine testamentarische Verfügung. Auch ehrenamtliches Engagement ist willkommen. Wir beraten Sie gerne, welche Form am besten zu Ihrer Situation passt.

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