Nachteilsausgleiche, Teilhabeleistungen und Rechte im Alltag verständlich erklärt.
Autistische Menschen und ihre Angehörigen haben in Deutschland zahlreiche Rechtsansprüche, von Nachteilsausgleich über Eingliederungshilfe bis zu steuerlichen Erleichterungen. Die Hürde liegt meist nicht im Gesetz, sondern im Finden des richtigen Weges durch ein komplexes System.
Wir geben einen verständlichen Überblick und nennen Anlaufstellen, die Sie bei Anträgen und Verfahren fachlich begleiten. Juristische Einzelfallberatung ersetzt dieser Überblick nicht, aber er sortiert die wichtigsten Felder.
Diese Bereiche tauchen in unserer Beratung am häufigsten auf.
Ein anerkannter Grad der Behinderung öffnet Türen zu Nachteilsausgleichen in Arbeit, Steuer und Alltag. Der Antrag lohnt sich bei passender Konstellation fast immer.
Leistungen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, etwa Schulbegleitung, betreutes Wohnen oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
Pflegegrade greifen auch bei psychischen und kognitiven Einschränkungen. Sie ermöglichen Entlastungsleistungen und finanzielle Unterstützung.
Nachteilsausgleich in Ausbildung und Beruf, besondere Schutzrechte am Arbeitsplatz und Unterstützung in Schule und Studium.
Viele Verfahren laufen schief, weil Formalitäten übersehen werden. Drei Regeln sparen viel Ärger.
Arztberichte, Atteste und konkrete Alltagsbeispiele sind entscheidend. Lieber einmal sorgfältig zusammenstellen als mehrfach nachreichen.
Widerspruchsfristen sind kurz und nicht verlängerbar. Setzen Sie sich Wiedervorlagen und handeln Sie frühzeitig.
Fachkundige Beratung lohnt sich. Viele Bescheide werden im Widerspruch erfolgreich korrigiert.
In vielen Fällen ja. Er öffnet Nachteilsausgleiche und steuerliche Entlastungen, ohne im Alltag offenbart werden zu müssen.
Widerspruch einlegen, Frist beachten und Begründung sorgfältig aufbauen. Ein hoher Anteil der Widersprüche ist erfolgreich.
Unabhängige Teilhabeberatung, EUTB-Stellen, spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien und Wohlfahrtsverbände. Wir nennen Ihnen geeignete Adressen.
Viele Angebote sind kostenfrei. Anwaltliche Beratung kann über Beratungshilfeschein oder Rechtsschutz abgedeckt sein.
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