Vier Tätigkeitsfelder, ein Ziel: spürbare Unterstützung für Menschen im Autismus-Spektrum und ihre Familien.
Die Autismus-Stiftung wird operativ und fördernd zugleich: Wir betreiben eigene Programme dort, wo Lücken in der Versorgung sichtbar sind, und wir fördern Projekte starker Partnerorganisationen, wenn diese unsere Wirkung verstärken. Vier Tätigkeitsfelder bestimmen unsere tägliche Arbeit: Beratung, Wohnen, Forschung und Aufklärung.
Diese Seite zeigt konkret, was wir machen, mit wem wir zusammenarbeiten und wo wir Schwerpunkte setzen. Den Auftrag dahinter beschreiben wir auf der Seite Mission. Was unsere Arbeit konkret bewirkt, dokumentieren wir auf der Seite Unsere Wirkung.
Unsere Arbeit gliedert sich in vier Felder, die aufeinander abgestimmt sind. Jedes Feld trägt zur Gesamtwirkung bei: Beratung erreicht Familien direkt, Wohnprojekte schaffen Lebensorte, Forschung liefert Wissen, Aufklärung verändert die Gesellschaft.
Kostenfreie Beratung zu Behindertentestament, Eingliederungshilfe, rechtlichen Fragen und Wohnformen. Telefonisch, per Video oder vor Ort. Mit rund 35 Prozent unser größter Mittelblock und das Tor zu allen weiteren Angeboten.
Förderung von Wohnprojekten für Erwachsene im Spektrum, von ambulant betreutem Wohnen bis zu inklusiven Hausgemeinschaften. Ziel: Lebensorte schaffen, in denen Selbstbestimmung und Sicherheit zusammengehen.
Anwendungsnahe Forschung zu Frühförderung, Diagnostik, Lebensqualität und Arbeitsintegration. Wir vergeben Stipendien und Projektmittel an Forschende, deren Ergebnisse Familien und Fachkräfte direkt erreichen.
Verständliche Informationsmaterialien, Webinare, Fachkonferenzen und Sensibilisierung für Arbeitgeber, Schulen und Behörden. Wir bauen Vorurteile ab, indem wir Wissen und persönliche Geschichten verbreiten.
Innerhalb der vier Tätigkeitsfelder setzen wir Schwerpunkte, die sich an aktuellen Bedarfen und Förderlücken orientieren. Drei Themen bestimmen unsere Arbeit in den kommenden Jahren besonders.
Während Kinder zunehmend Aufmerksamkeit erhalten, fehlen für Erwachsene Wohnformen, Arbeitsmodelle und Lebensbegleitung. Wir setzen hier einen klaren Schwerpunkt, von Wohnprojekten bis zu Coaching-Angeboten für den Berufsalltag.
Viele Eltern sorgen sich, was passiert, wenn sie selbst nicht mehr da sind. Wir bauen unsere Beratung zu Behindertentestament, ergänzender Vorsorge und langfristiger Absicherung deutlich aus.
Forschungsergebnisse landen oft in Fachzeitschriften, ohne im Alltag anzukommen. Wir fördern gezielt Vorhaben, die Übersetzung in Praxis und Familien-Alltag von Anfang an mitdenken.
Wir wissen, dass eine kleine Stiftung allein wenig bewegt. Deshalb arbeiten wir konsequent mit etablierten Verbänden zusammen. So vermeiden wir Doppelstrukturen, nutzen vorhandene Expertise und erreichen mehr Menschen, ohne unsere eigenen Strukturen aufzublähen.
Mit der Lebenshilfe und dem Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen arbeiten wir auf Bundes- und Regionalebene zusammen, in der Beratung, im Wohnbereich und bei der politischen Interessenvertretung.
Mit den Kassenärztlichen Vereinigungen kooperieren wir bei Diagnostik, Versorgungsstrukturen und der Vernetzung mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, um Zugangswege für Familien zu verkürzen.
Mit Forschungseinrichtungen und Spezialambulanzen verbindet uns die gemeinsame Förderung von Studien, der Austausch über aktuelle Erkenntnisse und der direkte Transfer in Beratungs- und Aufklärungsmaterial.
Beides. Beratung und Aufklärung führen wir überwiegend selbst durch. Wohnprojekte und Forschungsvorhaben fördern wir durch Mittel an starke Partner. So nutzen wir vorhandene Strukturen und vermeiden Doppelarbeit.
Wir prüfen jedes Projekt auf inhaltliche Passung, fachliche Qualität, Wirkungsorientierung und Mittelverwendung. Größere Förderungen entscheidet der Stiftungsrat auf Vorlage des Vorstands. Kriterien und Verfahren sind im Wirkungsbericht dokumentiert.
Ja, jederzeit. Unsere Beratung steht allen Familien offen, unabhängig von Mitgliedschaft, Spende oder Verband. Erreichbar sind wir telefonisch, per E-Mail und auf Wunsch im persönlichen Gespräch über die Kontaktseite.
Ja. Unsere Beratung erreicht Familien in ganz Deutschland. Wohnprojekte fördern wir dort, wo lokale Partner bereits gut verankert sind. Bei Forschung kooperieren wir bundesweit mit Universitäten und Spezialambulanzen.
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