Assistenz ist die Brücke zwischen dem, was Sie oder Ihr Kind brauchen, und dem, was im Alltag gerade möglich ist. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten bundesweiten Anlaufstellen, sortiert nach Lebensphase. Wir nennen keine einzelnen lokalen Anbieter, weil Assistenz immer am Wohnort organisiert wird, sondern zeigen, wo Sie verlässlich starten.
Schulbegleitung als Eingliederungshilfe nach SGB VIII oder SGB IX, beantragt beim Jugend- oder Sozialamt.
Arbeitsassistenz für autistische Erwachsene am Arbeitsplatz, finanziert vom Integrationsamt nach SGB IX.
Freizeitassistenz und Begleitung im Alltag, organisiert lokal über Pflegedienste oder Familien-Entlastung.
Verhinderungspflege, Familien-Entlastende-Dienste (FED), Kurzzeitbetreuung zur Entlastung der Hauptpflegenden.
Der Bundesverband Autismus Deutschland erklärt das System Schulbegleitung von Grund auf, mit klaren Hinweisen zur Beantragung, Qualifikation und zu typischen Stolpersteinen. Pflichtlektüre, bevor Sie zum Jugendamt gehen.
Die Caritas ist einer der größten bundesweiten Träger von Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche mit Autismus. Über die Caritas-Bundesseite finden Sie die Diözesanverbände in Ihrer Region und können dort konkrete Anfragen stellen.
Neben Caritas sind Diakonie und Deutsches Rotes Kreuz die größten konfessionellen und freien Träger von Schulbegleitung. In den meisten Bundesländern haben sie eigene Beratungsstellen und Dienste. Ortsverbände finden Sie über die jeweilige Landeshauptseite.
Die Lebenshilfe betreibt in vielen Regionen Schulbegleitung und Integrationshilfe, vor allem für Kinder mit einer kognitiven oder mehrfachen Behinderung. Über die Bundesseite finden Sie die Orts- und Kreisverbände.
Integrationsfachdienste begleiten autistische Erwachsene am Arbeitsplatz, bei der Jobsuche und bei der Beantragung von Arbeitsassistenz. Über talentplus finden Sie alle IFD-Standorte in Deutschland in einer durchsuchbaren Datenbank.
In Berlin gibt es eine bundesweit beachtete Fachstelle, die speziell autistische Erwachsene am Arbeitsplatz begleitet. Geschultes Personal, gute Vernetzung mit Arbeitgebern und Klarheit beim Antrag auf Arbeitsassistenz.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung bündelt die Träger der Unterstützten Beschäftigung in Deutschland. Wer den Übergang Schule-Beruf gestaltet, findet hier die richtigen Begriffe, Ansprechpartner und Mitgliedsorganisationen.
Das spezialisierte Online-Portal bündelt Fragen, Antworten und Praxisbeispiele rund um autistische Menschen im Berufsleben. Für Arbeitnehmer:innen, Arbeitgeber und Beratende gleichermaßen wertvoll.
Der BVKM ist eine der besten Adressen für rechtliche Fragen rund um Eingliederungshilfe, Pflege, Erbschaft und Assistenz. Mit fundierten Ratgebern, aktuellen Rechtshinweisen und einer Liste der Landesverbände.
EUTB-Stellen beraten kostenfrei und unabhängig von Leistungsträgern zu allen Fragen rund um Teilhabe und Eingliederungshilfe. Über 500 Beratungsstellen bundesweit. Erste Adresse für ratlose Eltern und autistische Erwachsene.
Familien-Entlastung, Freizeitassistenz und ambulante Hilfen sind fast immer regional organisiert. Wer einen passenden Anbieter in der Nähe sucht, findet im Stiftungs-Verzeichnis kuratierte Adressen mit Filter nach Bundesland und Zielgruppe.
In der Regel das Jugendamt nach SGB VIII bei seelischer Behinderung oder das Sozialamt nach SGB IX bei körperlicher oder kognitiver Behinderung. Den Antrag stellen Sie als Eltern, die Schule unterstützt mit einer Stellungnahme.
Das Integrationsamt des jeweiligen Bundeslandes, nach SGB IX. Voraussetzung ist meist eine anerkannte Schwerbehinderung mit Gleichstellung oder ein Grad der Behinderung von mindestens 50. Der Integrationsfachdienst hilft beim Antrag.
Die Begriffe werden oft synonym verwendet. „Integrationshelfer:in“ ist die ältere Bezeichnung, „Schulbegleitung“ die aktuelle. Inhaltlich beschreibt es dieselbe Leistung. Manche Bundesländer nutzen auch „Schulassistenz“.
Weil die Anbieterstruktur regional sehr unterschiedlich ist und sich häufig ändert. Wir nennen die großen bundesweiten Träger und die zentralen Vermittlungsstellen. Für die konkrete Anbietersuche vor Ort schauen Sie bitte ins Stiftungs-Verzeichnis oder fragen direkt bei Caritas, Diakonie und Lebenshilfe in Ihrer Region.
Hilfsmittel, Therapie. Mehr erfahren →
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Anlaufstellen. Mehr erfahren →
Der Fachverband gibt Orientierung zu Wohnformen und Assistenzangeboten im Erwachsenenalter.
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