Zwischen Scrollen und Suchten – Mediennutzung bei Autismus und ADHS
Beschreibung
Wie neurobiologische Mechanismen, digitale Designs und individuelle Bedürfnisse zusammenwirken
In dem Afterworkshop geht es darum, wie Mediennutzung bei Menschen mit Autismus und ADHS entsteht und warum sie sich oft intensiver entwickelt. Es geht um die Frage, unter welchen Bedingungen daraus ein suchtähnliches Verhalten werden kann.
Auf Basis verschiedener Modelle (u. a. Belohnungssystem, Entstehung von Gewohnheiten) wird verständlich, weshalb digitale Medien besonders starke Verstärker sind. Gleichzeitig werden individuelle Bedürfnisse von Menschen mit Autismus und ADHS – wie Reizregulation oder Fokussteuerung – berücksichtigt. Der Workshop verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit praktischen Strategien für Prävention, Selbstregulation und ein gesundes Medienverhalten.
Inhalte
Zentrale Bedürfnisse bei Autismus und ADHS
Was verändert sich in der Pubertät?
Warum Medien so „süchtig machen“
Schutz- und Risikofaktoren von Mediennutzung
Ab wann wird Mediennutzung problematisch?
Reflexion der eigenen Haltung
Autismus- und ADHS-sensible Ideen für die pädagogische Praxis
Austausch, Fallbesprechungen und Übungen
Zielgruppe
Der Vortrag richtet sich an Fachkräfte, Angehörige wie interessierte Personen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Details auf einen Blick
Ausrichter
Sarah-Jane Ilgner
Kosten
Kostenlos
Zur Anmeldung
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