Trauerverarbeitung der eigenen Diagnose
Veranstaltung von Bundesverband autismus Deutschland e.V.. Angaben ohne Gewähr, Anmeldung beim Veranstalter. Die Autismus-Stiftung ist nicht Veranstalterin, sie sammelt Termine Dritter.
Beschreibung
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die mit spät diagnostizierten autistischen Erwachsenen oder Eltern/Familien autistischer Kinder arbeiten. Im Mittelpunkt steht der Trauer- und Anpassungsprozess nach einer Autismus-Diagnose: das bisherige Selbst- und Lebensverständnis wird neu betrachtet, biografisch eingeordnet und schrittweise in die eigene Identität integriert.
Behandelt werden:
psychodynamische und psychosoziale Prozesse der Diagnosetrauer
typische Belastungen nach der Diagnosestellung
Autismus-spezifische Formen des emotionalen Erlebens
die Ambivalenz von Erleichterung, Entlastung und Belastung
die Bedeutung der Diagnosetrauer für die therapeutische und begleitende Arbeit
Abschließend werden folgende Aspekte vorgestellt:
· ressourcenorientierte und Autismus-sensible Begleitung
· Reaktionsmuster nach einer späten Diagnose differenziert erfassen
· Diagnosetrauer in die Fallkonzeption einbeziehen
· angemessene Interventionen im Umgang mit Diagnosetrauer
Austausch und anonymisierte Fälle aus der Praxis sind ausdrücklich willkommen.
Kostenfreie Stornierung bis zum 4. Mai 2027
Details auf einen Blick
Dozent oder Referent
Katrin Zinkel, Fachberaterin Autismus
Ausrichter
Bundesverband autismus Deutschland e.V.
Kosten
inkl. Seminarunterlagen Euro 65 für Mitglieder des Bundesverbandes Euro 85 für Mitarbeiter von Mitgliedseinrichtungen Euro 105 für Sonstige
Anmeldeschluss
bis 26.05.2027
Zur Anmeldung
Anmeldung, Buchung und weitere Details direkt beim Veranstalter.
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