Forschung
Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts veröffentlichte 2026 eine Studie, die mittels „Node Persistence“ — einer neuen mathematischen Methode der topologischen Datenanalyse — Gehirnnetzwerke von über 1.000 Personen analysierte. Kernbefunde:
- Menschen mit Autismus zeigen höhere persistente Entropie (weniger stabile Netzwerkstrukturen), aber weniger stabile eindimensionale topologische Strukturen als Neurotypische.
- 108 Gehirnregionen zeigen altersbedingte Veränderungen, 27 Regionen zeigen autismusspezifische Veränderungen — darunter Areale für Bewegung, Sprache, Gedächtnis und soziale Kognition.
- Mehrere dieser 27 Regionen reagieren auf transkranielle Magnetstimulation (TMS) — ein möglicher therapeutischer Ansatzpunkt.
Der methodische Durchbruch: Die Methode erkennt nicht nur dass sich Netzwerke verändert haben, sondern wo und wie.
- KI-gestützte Frühdiagnose: Ein rasant wachsendes Feld
- Das Phenomobil: Frühdiagnose schon im ersten Lebensjahr (Heidelberg)