Das Phenomobil: Frühdiagnose schon im ersten Lebensjahr (Heidelberg)


Forschung

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Heidelberg (Prof. Poustka, Prof. Marschik) betreibt das Phenomobil — ein mobiles Labor mit 7 Kameras, Mikrofonen und Sensoren. Ziel: Bewegungsmuster, Sinnesreaktionen und soziale Signale von Säuglingen (insbesondere Geschwister von Autisten, d.h. erhöhtes familiäres Risiko) bereits in den ersten Lebensmonaten zu erfassen und per KI mit Normwerten zu vergleichen.

Das bisherige Problem: Eine Autismus-Diagnose ist in Deutschland frühestens mit 2–3 Jahren möglich — oft zu spät für optimale Frühinterventionen. Das Phenomobil-Projekt ist DFG-gefördert und zielt darauf ab, frühe Vorläufer-Symptome (precursors) zu identifizieren, die eine Diagnose noch vor dem zweiten Lebensjahr ermöglichen könnten.

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Quellen

  1. Autismus weiterdenken — Universitätsklinikum Heidelberg
Wichtiger Hinweis

Information, keine medizinische Beratung

Dieser Beitrag beschreibt klinische Zusammenhänge auf Grundlage veröffentlichter Fachliteratur. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose, keine psychotherapeutische Beratung und keine individuelle Therapieempfehlung. Bei konkreten gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an eine Fachärztin, einen Facharzt oder eine Psychotherapiepraxis mit Autismus-Expertise. In akuten Krisen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

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